Sprachbestellung
Ihr Service hält das Handy, die Gäste bestellen wie immer. BeeServe hört zu, ordnet das Gesagte den Artikeln Ihrer Karte zu und baut den Warenkorb während des Gesprächs auf — geprüft und gesendet wird weiterhin per Hand.
Das Alltagsproblem
Am Tisch wird selten diktiert. Es wird beraten, umentschieden und zwischendurch gefragt, was im Salat drin ist. Wer dabei tippt, schaut aufs Display; wer mitschreibt, überträgt später ein zweites Mal — und genau dabei entstehen die Fehler, die in der Küche auffallen.
„Zwei Cola, ein großes Schnitzel mit Pommes, ohne Salz“ — Mengen, Varianten, Extras und Notizen kommen aus dem, was der Tisch ohnehin sagt.
Nach jeder Sprechpause kommt die Position dazu. Der Service sieht den Stand wachsen, statt am Ende alles nachzutippen.
Überlegt es sich jemand später anders, wird es einfach dazugesagt. Bezüge wie „und davon noch eins“ werden aufgelöst.
„Was kostet das Steak?“ landet nicht im Korb, sondern als Hinweis für den Service. Auch „das war’s dann“ wird als Ende erkannt, nicht als Artikel.
Zugeordnet wird ausschließlich gegen die Artikel Ihrer Speisekarte. Was es bei Ihnen nicht gibt, kann nicht im Warenkorb landen — Preise und Rabatte kann die Spracheingabe grundsätzlich nicht setzen.
Kein Headset, kein Zusatzgerät, kein Gerät in Gästehand. Der Mikrofon-Knopf sitzt in der Bestellaufnahme der Service-Ansicht.
Ablauf
Drei Schritte — der letzte bleibt bewusst beim Menschen.
Der Service tippt einmal auf das Mikrofon und hält das Handy. Ab da läuft das Gespräch normal: die Gäste sagen, was sie möchten, das Gesagte erscheint als Text mit.
Nach jeder Sprechpause wird die Äußerung ausgewertet und als Position mit Menge, Variante, Extras und Notiz ergänzt — Bezüge auf vorher Gesagtes eingeschlossen.
Am Ende liegt der fertige Warenkorb vor. Der Service korrigiert bei Bedarf und sendet. Erst dann läuft die Bestellung in Küche und Kasse.
Nichts wird automatisch abgeschickt. Das Handy bleibt beim Personal — es wird nicht herumgereicht, und Gäste bedienen nichts. Preise, Rabatte und Zahlarten kann die Spracheingabe grundsätzlich nicht setzen; sie legt ausschließlich Positionen in den Warenkorb.
Übersetzungsmodus
Der Gast bestellt in seiner Sprache weiter — Ihr Personal liest die Äußerung übersetzt auf dem Gerät mit, während der Warenkorb sich füllt, und bestätigt vor dem Senden.
Der Modus hört sprachübergreifend zu — die gesprochene Sprache muss nicht vorher ausgewählt werden.
Angezeigt wird in der Sprache, auf die das Service-Gerät eingestellt ist. Die Bedienoberfläche gibt es auf Deutsch, Englisch, Polnisch und Türkisch.
Spricht der Gast die Gerätesprache, wird nicht übersetzt — und damit auch nichts berechnet.
Erkennungsqualität
Gastro-Vokabular ist der Punkt, an dem allgemeine Spracherkennung scheitert. Deshalb wird die Erkennung mit Ihrer Karte vorbelegt statt mit Alltagsdeutsch.
| Hebel | Was er bewirkt |
|---|---|
| Artikel Ihrer Karte | Gerichtnamen, Lehnwörter und Eigennamen sind der Erkennung vorab bekannt — nicht nur gängiges Deutsch. |
| Nach Verkauf priorisiert | Die begrenzten Plätze gehen an das, was in den letzten 30 Tagen wirklich bestellt wurde — nicht an das, was zufällig zuerst angelegt wurde. |
| Eigene Kurzformen | Gesprochene Abkürzungen, die auf der Karte nirgends stehen — „Schnipo“, „Halbes Hähnchen“, Haus-Jargon — lassen sich als Alias hinterlegen. |
| Zahlen und Nummern | Mengen und Menünummern werden als Zahlen verstanden und gegen die Nummer auf Ihrer Karte geprüft. |
Ehrliche Erwartung: In einem lauten Gastraum ist Spracherkennung nicht fehlerfrei, und Dialekt bleibt schwierig. Genau deshalb prüft der Service den Warenkorb, bevor er sendet — die Funktion soll Tipparbeit sparen, nicht Verantwortung übernehmen.
Preis
Die Sprachbestellung gehört zu den nutzungsabhängigen Funktionen: Sie ist ab dem ersten Tag freigeschaltet, kostet aber nur, wenn sie benutzt wird.
Abgerechnet wird die gesprochene Zeit je angefangener Minute. Eine typische Bestellung dauert unter einer Minute.
Nur im Übersetzungsmodus, eine Gästeäußerung entspricht einer Übersetzung. Setzt die Sprachbestellung voraus.
In den Einstellungen deaktivierbar. Ohne Nutzung entsteht keine Position auf der Rechnung.
Alle Beträge inkl. 19 % MwSt. Im Preisrechner lässt sich mit eigenen Minutenwerten durchrechnen, was das im Monat ausmacht.
Häufige Fragen
Ehrliche Antworten, auch wo die Funktion Grenzen hat.
Nein. Der Warenkorb wird vorgelegt; senden tippt der Service selbst.
Nein. Das Handy nimmt das Tischgespräch auf; was die Gäste sagen, wird ausgewertet. Der Service muss die Bestellung nicht wiederholen.
Nein. Das Handy bleibt beim Personal, das die Aufnahme startet, den Warenkorb prüft und sendet. Wer Gäste selbst bestellen lassen will, nutzt die QR-Bestellung.
Die Erkennung trennt keine Stimmen — Nebengespräche können im Text landen. Deshalb steht die Prüfung durch den Service am Ende, und Fragen oder Absagen erzeugen keine Positionen.
Nein. Es läuft über das Mikrofon des Service-Handys, das ohnehin in Betrieb ist.
Nein. Die Spracherkennung läuft serverseitig. Ohne Verbindung bleibt die klassische Bestellaufnahme, die auch offline puffert.
Die Spracherkennung läuft über den EU-Endpunkt des Anbieters Deepgram. Wer als Unterauftragsverarbeiter beteiligt ist, steht in der Datenschutzerklärung.
Nein. Sprechen und Tippen stehen nebeneinander in derselben Bestellaufnahme — jede Kraft nutzt, womit sie schneller ist.
Was mit der eingesprochenen Bestellung danach passiert.
30 Tage voll produktiv, keine Zahlung während der Testphase.